Wahlpflichtfächer

Das Wahlpflichtfach ab Klasse 6. kann in der Regel aus einem Angebot folgender Fächer gewählt werden.

Das Wahlpflichfach „Musik aktiv“ richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler die Freude an der Musik und am gemeinsamen Musizieren haben. Es ist sinnvoll, wenn die Kinder bereits über musikalische Grundfertigkeiten (instrumental oder vokal) verfügen. Der Schwerpunkt des Wahlpflichfaches „Musik aktiv“  liegt im Instrumentalspiel bzw. dem Singen verschiedenster Stilrichtungen. Die Schülerinnen und Schüler lernen so die Grundlagen verschiedener Musikinstrumente (Schlagzeug, Percussion, Klavier/Keyboard, Gitarre, Bass, usw.). Darüber hinaus bildet ein Grundkurs in Beschallungs- und Lichttechnik einen wichtigen Baustein des Wahlpflichtfaches. Zum Ende ihrer Schulzeit geben die Schülerinnen und Schüler ein Konzert, welches sie selbstständig planen und bewerben.

Darstellendes Spiel

Was ist Darstellendes Spiel und Theater?
Darstellendes Spiel und Theater (kurz: DS) ist ein Wahlpflichtfach, das für Integrierte Gesamtschulen für die Jahrgänge 6-10 konzipiert wurde und deren Inhalten, Methoden sowie Zielen entspricht. Auch in der Gymnasialen Oberstufe kann DS als Grundkurs gewählt werden. Lernen im Fach DS verläuft nach dem Prinzip der Schüler- und Handlungsorientierung Durch das eigene Spiel  kennen und zu entwickeln. Dabei werden sowohl die als auch die Durch das Anfertigen eigener Reqvon Licht- und Tontechnik deckt das Wahlpflichtfach auch einen handwerklichen und technischen Bereich ab. Die Beschäftigung mit der Geschichte des Theaters, Gegenwart, Durch den Besuch von Aufführungen und die Zusammenarbeit mit Theaterpädagogen nnen in Kontakt mit professionellem Theater, seiner Funktionsweise und den damit verbundenen Berufsbildern.

Wer sollte DS wählen?
DS wendet sich an diejenigen, die lernen möchten, wie ein Theaterstück entsteht, was Theater ist, wie es sich entwickelt hat und was hinter den Kulissen des Theaters passiert. Zudem wendet es sich an die Schüler*innen, die Spaß an der kreativen Arbeit mit Texten und am szenischen Darstellen haben. DS trägt zur Entwicklung der Persönlichkeit bei und stärkt die Ich- wie auch die soziale und kommunikative Kompetenz der Schülers.

Theater spielen macht glücklich!
 

Latein

Warum soll sich ein Mädchen oder Junge ausgerechnet mit Caesar und Cicero abmühen, während seine Freund*innen lernen, wie man eine französische Speisekarte liest oder nach dem Bahnhof in Paris fragt? Was hat Latein solchen Argumenten entgegenzusetzen?

Anders als Englisch oder in noch stärkerem Maß Französisch bietet es von Anfang an weder phonetische noch orthographische Schwierigkeiten. Man schreibt, wie man spricht. Man spricht, wie man schreibt. Ein Vorteil auch für Freund*innen und Bekannte, die  Vokabeln abfragen wollen. Während es bei Englisch und Französisch schon von der ersten Unterrichtsstunde an darauf ankommt, die Sprache aktiv in Wort und Schrift umzusetzen, müssen im Lateinischen die vorgegebenen Texte  übersetzt und in der Sache verstanden werden. Latein wird daher Reflexions-und Metasprache genannt, also eine Sprache, anhand und mittels derer ich durch ruhiges und systematisches Nachdenken Aufbau und die Funktionsweise von Sprache allgemein lerne. Der logische Aufbau bietet eine sichere Grundlage, die zeigt, was Grammatik bedeutet und wie Sprache funktioniert. Texterarbeitung, Übersetzen und Verstehen schulen das abstrakte Denken. In vielen Fällen ist es nur noch der Lateinunterricht, der den überall sonst im Lehrplan zusammengestrichenen Bereich Orientierungswissen vermittelt – also alles, was unsere europäische Kultur geprägt hat, von Geschichte bis Philosophie. Latein ist daher auch Kulturfach, die Sprache ist als kultureller Träger Europas dessen Basissprache.


„Die spinnen, die Gallier oder tun das nicht  doch die Römer?“

Französisch

Nach Englisch ist Französisch die meistgelernte Fremdsprache in Deutschland und das nicht ohne Grund: Nach wie vor ist Frankreich der wichtigste Partner in Europa, nicht nur (aber vor allem) in Politik und Wirtschaft. Zudem sind als Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft viele deutsche und französische Städte und Gemeinden verschwistert. So verbindet etwa Mainz eine sehr tiefe und intensive Partnerschaft mit der Stadt Dijon im Burgund. Neben den bereits genannten Gründen ist Französisch aber nicht zuletzt vor allem eine schöne Sprache, die denjenigen, die bereit sind, sie zu lernen, Türen öffnen, die ihnen ansonsten verborgen geblieben wären.

Im Wahlpflichtfach Französisch werden vor allem kommunikative Kompetenzen wie sprechen, lesen, schreiben und präsentieren geübt, wobei dem Sprechen der größte Teil der Unterrichtszeit eingeräumt
werden soll. Zudem wird durch das Erlebnis, sich in einer zweiten Fremdsprache ausdrücken zu können, das Selbstvertrauen der Kinder gestärkt. Auch soll natürlich ein Einblick in die französische Landeskunde
und Kultur nicht zu kurz kommen. Die Annäherung an die Sprache wird dabei in Klasse 6 möglichst spielerisch gestaltet, wobei zunächst das Hörverständnis, das Ausdrucksvermögen mit einfachen Mitteln und die Festigung des Schriftbildes im Vordergrund stehen. In Klasse 7 und 8 wird darauf aubauend das Verständnis und das Handeln in alltäglichen Situationen sowie das Verfassen kürzerer Texte wichtiger, während in Klasse 9 und 10 zunehmend längere und komplexerer Texte bewältigt werden sollen. (Anm.: „Text“ schließt sämtliches Material in Originalsprache ein, also auch Hörtexte, Bilder, Comics, Filme, Lieder usw.)

Französisch ist für alle Kinder geeignet, die Freude am Sprachenlernen haben und daran, sich in einer Fremdsprache auszudrücken. Die Fähigkeit, grammatikalische Muster und sprachliche Zusammenhänge zu erkennen, ist dabei eine wichtige Voraussetzung. Auch sollte bedacht werden, dass im Französischen das geschriebene Wort sich anders als im Deutschen sehr vom gesprochenen unterscheiden kann, was eine der
Schwierigkeiten beim Erlernen der französischen Sprache darstellt und ein regelmäßiges und intensives Vokabeltraining erforderlich macht. Wer die erforderliche Lernbereitschaft und ein wenig sprachliches Geschick (hilfreich ist hier ein Blick auf die Leistungen in Deutsch und Englisch) schon von Anfang an mitbringt, ist in Französisch gut aufgehoben.

Sport und Gesundheit

Der Unterricht im Wahlpflichtfach Sport und Gesundheit richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit ausgeprägten sportlichen Interessen und sportlichen Fähigkeiten. Ihr solltet vielseitig („nicht nur Fußball“) interessiert sein und vor allem Spaß am Sport haben. Eine wichtige Rolle spielt aber auch der sporttheoretische Teil, in dem wir gemeinsam verschiedene Bereiche des Sports genauer betrachten werden. Der Unterricht stellt eine Verbindung aus Theorie und Praxis dar. Das bedeutet, dass praktische Inhalte in den Theoriestunden besprochen werden.

Dazu ein Beispiel:              Praxis: Fitnesstraining                      

                                            Theorie: Welche Muskeln trainieren wir? Wo sind diese? Wie trainieren wir am sinnvollsten?

 

Themenbereiche (laut Lehrplan):

  1. Bewegungslehre             - Beschreibung von Bewegungen
  2. Trainingslehre                 - Was muss ich beim Training/Trainieren beachten?
  3. Sportbiologie                    - Wie ist mein Körper aufgebaut und wie funktioniert er?
  4. Sportgeschichte               - Bsp.: Olympische Spiele in der Antike und in der Neuzeit
  5. Sport und Umwelt          - Bsp.: Orientierungslauf à Natur erleben
  6. Kreatives Bewegen        - Bsp.: Gymnastik und Tanz
  7. Sport und Gesundheit   - Bsp.: Ernährung, 1. Hilfe

 

Aufbau:             2-(3) Stunden Praxis      und        (1)-2 Stunden Theorie pro Woche

 

Ziele:

  • Genaueres Betrachten verschiedener Sportarten (praktisch und theoretisch)
  • Leistungssteigerung
  • Kooperationsfähigkeit
  • Gestaltung des Schullebens
  • Berufsorientierung

 

Notengebung:

50% Theorie:  2 Kursarbeiten pro Halbjahr (in 6/1 nur eine Kursarbeit) + weitere schriftliche und mündliche Leistungen

50% Praxis:    mindestens 3 Sportarten pro Halbjahr

Computer Information Technologie (CIT)

Die Abkürzung CIT steht für Computer Informations Technologie und ist eine Namensanlehnung an die beiden klassischen Schulfächer Informatik und ITG. Das Wahlpflichtfach CIT an der IGS Hechtsheim ist nämlich ein Kombinationsfach aus diesen zwei Fächern. Dies ist vor allem deshalb interessant, da die Ausrichtung der beiden Fächer sehr unterschiedlich ist. Die Informatik verfolgt mehr eine fachinformatische Bildung, welche Schüler ansprechen soll, die in diesen Bereich gehen wollen. Die ITG hingegen möchte eine Grundbildung bzgl. der professionellen Computerbenutzung sicherstellen, die heutzutage in nahezu jedem Beruf vorausgesetzt wird. Das Wahlpflichtfach CIT verbindet diese beiden Aspekte und bietet somit auch eine solide Basis für das spätere Berufsleben.

Inhalte ITG: Die Informationstechnische Grundbildung umfasst die klassischen Themen des Alltags am Computer. Dazu gehören Kenntnisse im Umgang mit:

  • Betriebssystemen
  • Dateibrowsern
  • Textverarbeitungen
  • Tabellenkalkulationen
  • Präsentationen
  • sowie einer zweckmäßigen Internetrecherche.

Inhalte Informatik: Die klassische Informatik verfolgt das Ziel für die Informatik wichtige Themen den Schülern beizubringen. Dies umfasst unter anderem:

  • Programmieren
  • Netzwerktechnik
  • Datenbanken
  • Kryptologie (Verschlüsselung)
  • Sicherheit (Viren / Würmer/Trojaner)
  • Hardware eines Rechners

 

Anforderungen:

Das wichtigste zuerst – die Schüler brauchen keine tiefgreifenden Vorkenntnisse bei der Benutzung von Computern. Allerdings sollte man Spaß am Arbeiten mit Technik haben um bei allen Themen gut mitzumachen. Zwei schulische Anforderungen gibt es allerdings schon:

1.Grundlegende Englischkenntnisse

2.Grundlegende Mathe-/Nawi- Kenntnisse

Bei beiden Anforderungen orientiert sich das Wahlpflichtfach an den anderen Fächern und die Anforderungen wachsen mit zunehmender Klassenstufe.

Kunst & Kommunikation

Das Wahlpflichtfach Kunst & Kommunikation spricht Schülerinnen und Schüler an, die Freude an kreativer Betätigung und entsprechendes Geschick haben. Darüber hinaus ist die Offenheit für kreative Eindrücke und Ereignisse von großer Wichtigkeit. Sie sollte grundsätzlich vorhanden sein und wird weiter gefördert. Die 4 Wochenstunden setzen sich zu 50% aus praktischer Arbeit und zu 50% aus Theorie (allgemeine Theorie und Kunstgeschichte) zusammen.

Der Bereich allgemeine Theorie beinhaltet Themen wie Farblehre, Geschichte der Schrift, Grundlagen von Produktdesign, Wirkung von Werbung, Bildbetrachtung u.s.w.

Der Bereich Kunstgeschichte soll den Schülerinnen und Schülern bis zur Berufsreife (Abgang 9. Klasse) einen groben Überblick von der klassischen Antike (Griechen/Römer) bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vermitteln, in der 10. Klasse kommt die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts und die aktuelle Avantgarde dazu.

Die praktischen Themen in den einzelnen Schuljahren setzen sich folgendermaßen zusammen:

  • 6. Klasse: Grundlagen Zeichnen und Malen
  • 7. Klasse I: Produktdesign und Keramik 7. Klasse II: Schrift und Druck
  • 8. Klasse I: Zeichnung und Farbe 8. Klasse II: Werbung und Spurensicherung
  • 9. Klasse I: Werbung, Design und Malerei 9. Klasse II: Zeichnung und Malerei
  • 10. Klasse I: Visuelle Medien 10. Klasse II: Architektur und Moderne Kunst Der klassische Unterricht wird durch Ausstellungs- und Museumsbesuche (z.B. Gutenberg Museum im Zusammenhang mit Drucktechnik) ergänzt.

Ökologie

Die Ökologie ist eine Teildisziplin der Biologie, welche die Beziehungen zwischen Lebewesen untereinander und ihrer Umwelt erforscht.

Was lernt man im WPF Ökologie?

Im Fach Ökologie beschäftigen wir uns mit den Ökosystemen Luft, Wasser, Boden, Wald und den Lebewesen, die in diesen Lebensräumen miteinander leben. Wir gewinnen Einblick in die Umweltproblematik des täglichen Lebens, lernen Müll richtig zu sortieren, achten auf sparsamen Umgang mit Licht-und Wärmeenergie. Wir lernen Stoffe unseres Alltags wie z. B. Waschmittel, Farben, Kunststoffe, Klebstoffe u.a. genauer kennen, untersuchen sie auf ihre Inhaltsstoffe und die Auswirkungen auf unsere Umwelt. Auch der Mensch, seine Ernährung und sein Verhalten zur Natur werden sowohl bei uns, als auch in anderen Ländern betrachtet.

Ökologie wählen Schüler und Schülerinnen, die ...

  • Freude an der Natur haben
  • Verantwortung für die Natur übernehmen wollen
  • Interesse an Pflanzen und Tieren haben
  • Interesse am Experimentieren haben
  • an außerschulischen Orten lernen wollen
  • Spaß an naturwissenschaftlichen Fragen haben
  • gerne zum Arbeiten im Freien bereit sind
  • naturwissenschaftliche Vorgänge beobachten wollen und eine Erklärung suchen
  • zeichnen und Ergebnisse gut schriftlich festhalten können
  • gut im Team arbeiten können